News Archiv 2010

alle Presseberichte der letzten Jahre

01.09.2010   In Hergenfeld glänzten auch die Dorfmusikanten

Das traditionelle Musikfest des Orchestervereins Hergenfeld erfreut sich großer Beliebtheit. Im voll besetzten Gemeindehaus wurde den Zuhörern Blasmusik in ihrer ganzen Bandbreite auf hohem Niveau geboten. Gerne wurde mitgeklatscht und mitgesungen. Zum Auftakt gab der Musikverein Wallhausen seine Visitenkarte ab. Ihm galt der herzliche Beifall genauso wie der Winzerkapelle aus Guldental, deren Akteure große Spielfreude bewiesen. Das gemeinsame Jugendorchester der Gastgeber und des Soonwaldorchesters Spabrücken bewies mit seinem Leiter Ulli Zimmermann, dass es um den Nachwuchs in beiden Vereinen bestens bestellt ist. Mit dabei waren auch die Bockenauer Dorfmusikanten (Foto). Sie gefielen genauso wie die Kolpingkapelle Stromberg, die den Tag mit konzertanten Werken schwungvoll ausklingen ließ. Bild und Text: Dieter Ackermann Oeffentlicher Anzeiger vom Mittwoch, 1. September 2010

04.09.2010   Bürger setzen sich gerne für ihr Dorf ein

Hergenfelder renovieren den Platz vor der St. Martinskirche komplett in Eigenleistung

Hergenfeld. Das ehrenamtliche Engagement in Hergenfeld ist ungebrochen. Zur Zeit sind zahlreiche freiwillige Helfer dabei, den Platz vor der St. Martinskirche in Eigenleistung neu zu gestalten.

Zunächst wurden die alten Pflastersteine entfernt und damit der schmale Fußweg entlang des Gotteshauses bis zum Friedhof gepflastert. Nachdem die gesamte Fläche ausgekoffert war, verlegte man Drainagen und Elektrokabel. Zudem wurde der Graben für das Fundament im Eingangsbereich ausgehoben. „Zur Abgrenzung kommt hier eine Bruchsteinmauer hin, die dann mit dem restaurierten über 100 Jahre alten schmiedeeisernen Eingangstor eine weitere Aufwertung erfährt“, so Bürgermeister Martin Theis. Bei ihm und dem Mitglied des Verwaltungsrates der Pfarrgemeinde, Walter Lang, laufen die organisatorischen Fäden zusammen. Von dem uralten Sandsteinkreuz, das auf der rechten Seite stand, konnte nur noch der Sockel erhalten werden. Auf ihn wird ein schmiedeeisernes Kreuz aufgearbeitet. Auf dem gesamten Platz, der auch einige Pflanzflächen erhält, wird zweifarbiges Altstadtpflaster verlegt. Zwei neue Leuchten und eine Infotafel kommen hin. Der Eingang zum Friedhof erhält ein Rankgitter. Da es der Pfarrgemeinde an den notwendigen finanziellen Mitteln fehlt, trägt die Ortsgemeinde die Materialkosten in Höhe von rund 35 000 Euro, teilte Theis mit. Bis zur St. Martinskirmes Anfang November sollen die Arbeiten beendet sein. (nn)

Eine starke Gemeinschaft: Sich ehrenamtlich in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen, ist für die Hergenfelder selbstverständlich. Jetzt gestalten sie den Kirchenvorplatz um – und freuen sich am Ende über ihr gelungenes Werk

10.09.2010   Glückwunsch! Hergenfeld gewinnt Heimatfest

Die Würfel sind gefallen. Ganz Hergenfeld ist aus dem Häuschen, denn die 500-Seelen-Gemeinde hat das Heimatfest des Oeffentlichen Anzeigers und der Kirner Zeitung gewonnen. „Super! Da haben wir nie mit gerechnet. Im Dorfladen ist der Teufel los“, erklärte Ortsbürgermeister Martin Theis, der gestern selbst noch in Österreich weilte, aber stets auf dem Laufenden war. Platz zwei belegte Hochstätten vor Duchroth. Den Ausschlag gab am Ende offensichtlich die Nachbarschaftshilfe. „Wir hatten jede Menge Zuspruch von anderen Gemeinden“, verriet Martin Theis. Text: Gustl Stumpf Öffentlicher Anzeiger vom 10.09.2010

30.09.2010   Heimatfest: Auf nach Hergenfeld!

Am Samstag steigt die große Sause beim Sieger unseres Dorfwettbewerbs

Hergenfeld. Die Entscheidung stand bis zuletzt auf des Messers Schneide. Erst am letzten Tag, quasi mit dem Einsendeschluss für die Coupons, stand unumstößlich fest: Hergenfeld geht aus dem Heimatfest-Wettbewerb unserer Zeitung als Sieger hervor. Am Samstag wird ganz groß gefeiert. Und Hergenfeld freut sich auf viele Gäste.

Drei Dörfer lieferten sich beim Wettstreit um das Heimatfest des „Oeffentlichen“ und der Kirner Zeitung ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Mal führte Hochstätten, dann wieder Duchroth, schließlich setzte sich die 485-Seelen-Gemeinde mit der 1000-jährigen Geschichte, das Weindorf Hergenfeld, durch. Für Ortsbürgermeister Martin Theis eine Riesensache. „Wir sind total beeindruckt, vor allem von der Nachbarschaftshilfe“, sagte Theis nach dem Erfolg. In den Nachbargemeinden wie Spabrücken und Wallhausen wurde fleißig mitgesammelt und ganze Stapel an Coupons im Hergenfelder Dorfladen abgegeben.

Die Vorbereitungen für die große Sause laufen inzwischen auf Hochtouren. Die Ortsvereine hat Theis mit ins Boot geholt. Musiker, Sportler, Feuerwehr, Kirchenchor, Frauengemeinschaft und Theatergruppe – alle ziehen an einem Strang, sind in Organisation und Abwicklung eingebunden. Die von den Sponsoren bereitgestellten 1000 Liter Bier der Kirner Privatbrauerei, 1000 Bratwürste der Metzgerei Sutter und 1000 Brötchen der Bäckerei Wenz bilden die Grundlage für ein rauschendes Heimatfest, das am Samstag ab 16 Uhr rund um das Dorfgemeinschaftshaus über die Bühne gehen wird.

Martin Theis freut sich, zumal an diesem Wochenende sowieso hoher Besuch erwartet wird: die Freunde aus dem oberbayerischen Königsmoos. Am Sonntag ab 10 Uhr wird an gleicher Stelle offiziell die Partnerschaft zwischen beiden Orten besiegelt. Logisch, dass die Bajuwaren jetzt schon am Samstag mit eingebunden werden. Und die „Königsmooser Musi“ spielt dazu.

Überhaupt werden die „Lederhosenträger“ für die Kracher sorgen – auch mit Böllerschüssen, die weit über die Dorfgrenzen hinaus das Spektakel verkünden. Hergenfeld im Zentrum der guten Laune. Für Theis Ehrensache. Er lädt alle Bürger ein, dabei zu sein. Natürlich denkt er dabei auch an die Platzierten und die vielen Freunde aus der Nachbarschaft. Für alle gilt: Auf nach Hergenfeld!

Text: Gustl Stumpf Oeffentlicher Anzeiger vom Donnerstag, 30. September 2010
Freut sich aufs Fest: Hergenfelds Ortsbürgermeister Martin Theis

01.10.2010   Zünftig kleiden fürs urige „Heimatfest“

Hergenfelder und ihre Freunde feiern

Hergenfeld. Wenn sich der Hergenfelder Ortsbürgermeister Martin Theis für den morgigen Samstag, 2. Oktober, was wünschen dürfte, sind es zwei Dinge: zum einen, dass beim großen Heimatfest mit dem „Oeffentlichen“ ab 16 Uhr auf dem Dorfplatz, dem alten Schulhof, das Wetter mitspielt. Und zum anderen, dass sich die Hergenfelder und ihre Gäste zünftig kleiden. „Bayerisch“, regt Martin Theis an.

Nicht nur der „Oeffentliche“ sitzt mit im Heimatfest-Boot, auch die Kirner Brauerei, Fleischgroßhandel Sutter und die Bäckerei Wenz feiern mit. Hergenfeld hatte sich im Wettstreit ums Fest ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Duchroth und Hochstätten/Pfalz geliefert. Am Ende hatte das 485 Einwohner zählende Dorf um Ortschef Theis gewonnen.

Das Programm: 1000 Liter Kirner Bier werden ausgeschenkt. „Für jeden Festteilnehmer gibt's ein Freibier“, versprach Theis ausdrücklich. Außerdem dürfen sich die Gäste mit 1000 Bratwürsten stärken, dazu 1000 Brötchen verspeisen. Die Freunde der Hergenfelder, die Königsmooser Musi, sowie die Böllerschützen aus Untermaxfeld und die Tanzgruppe Satisfaction treten auf; auch DJ Fips wird für gute Heimatfest-Stimmung sorgen.

Diese gute Stimmung wird ganz sicher bis andernmorgens halten, denn: Am Sonntag, 3. Oktober, werden die Hergenfelder ab 10 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus mit ihren Freunden aus Königsmoos feierlich eine offizielle Partnerschaft eingehen und damit der guten Freundschaft die Krone aufsetzen.

Das Programm des Partnerschaftsmorgens sieht die Eröffnung mit den Böllerschützen Untermaxfeld und Königsmoos vor, außerdem Grußworte der beiden Ortsbürgermeister aus Hergenfeld und Königsmoos. Auch Verbandsgemeinde-Chef Markus Lüttger will sich die Partnerschaftsfeier nicht entgehen lassen und kommt nach Hergenfeld. Das Programm zur Partnerschaft wird außerdem von der Königsmooser Musi, dem Kirchenchor Cäcilia und dem Orchesterverein Harmonie Hergenfeld begleitet.

Oeffentlicher Anzeiger vom Freitag, 1. Oktober 2010

04.10.2010   Hergenfeld und der Nabel der Welt

Soonwälder fühlen sich auch in Dirndl und Lederhosen wohl. Beim großen Heimatfest des Oeffentlichen Anzeigers in Hergenfeld feierten die Gäste zünftig mit ihren Freunden der bayerischen Partnergemeinde Königsmoos.

Hergenfeld Bis tief in die Nacht feierten die Gäste beim ersten Heimatfest des Oeffentlichen Anzeigers in Hergenfeld. Um Vorräte brauchte sich keiner Gedanken zu machen. Schließlich gab es 1000 Liter Freibier von der Kirner Brauerei, dazu 1000 Bratwürste der Metzgerei Sutter und 1000 Brötchen von Alfred Wenz, dem Obermeister der Bäckerinnung.

Mit zwei Bussen waren Freunde aus dem bayerischen Königsmoos angereist. Gäste vom Soonwald und vom Alpenrand fanden sich Arm in Arm beim Schunkeln im Festzelt vor dem Gemeindehaus. So zeigte sich: Heimat heißt nicht bloß, mit einer Region, sondern auch mit lieb gewonnenen Menschen verbunden zu sein.

Ein ohrenbetäubendes Knallen, aus den Mündungen der Böllergewehre schossen die Flammen. Pulverdampf wehte über den Platz. So eröffneten die Gäste aus Königsmoos unser Heimatfest. Im Zelt rief Gustl Stumpf, der Redaktionsleiter des „Oeffentlichen“, voller Begeisterung: „Hergenfeld ist heute der Nabel der Welt.“

Das Dorf selbst zählt knapp 500 Einwohner. Aber fast dreimal so viele unserer Leser hatten Coupons für das Heimatfest ausgeschnitten. Daran erkennt Stumpf, wie viel Wertschätzung und Anerkennung Bürger aus den umliegenden Gemeinden den Hergenfeldern entgegenbringen. Ortsbürgermeister Martin Theis dankte seinen Freunden aus Bayern, die das Heimatfest mit ihrem Böllerverein und ihrer Kapelle Königsmooser Musi bereicherten. Seine Tochter Sarah Theis trainiert die Showtanzgruppe „Satisfaction“ aus einem guten Dutzend junger Hergenfelder Töchter. Die zeigten auf dem Festplatz, wie viel Feuer in ihnen steckt. Für spektakuläre Hebefiguren brauste Szenenapplaus auf. Im Zelt blieb keiner lange auf der Bank sitzen, als die bayerische Kapelle in Fahrt kam. (gb)

Film über das Heimatfest: 
http://www.rhein-zeitung.de/video.html?bcpid=587516236001&bclid=586344681001&bctid=624310457001

Oeffentlicher Anzeiger vom Montag, 4. Oktober 2010
Beim Heimatfest des „Oeffentlichen“ war Mitfeiern angesagt. Die von der Ersten Beigeordneten der Gemeinde, Edeltraud Lang, gereichte Bratwurst ließ sich Ortsbürgermeister Martin Theis gerne schmecken und feierte mit Redaktionsleiter Gustl Stumpf. Obwohl sie alle Hände voll zu tun hatten, war auch für die Helfer hinter der Theke noch Zeit für eine Schunkelrunde.

05.10.2010   Die Partnerschaft mit Königsmoos besiegelt

Ein Hergenfelder hatte vor Jahrhunderten Sümpfe in Bayern trockengelegt

Seit 2002 pflegen Hergenfeld und die bayerische Gemeinde Königsmoos freundschaftliche Beziehungen. Am Sonntag wurde die Partnerschaft offiziell besiegelt.

Hergenfeld. Böllerschützen aus den Königsmooser Ortsteilen Untermaxfeld und Klingsmoos eröffneten das Partnerschaftsfest. Im voll besetzten Gemeindehaus von Hergenfeld begrüßte Reiner Link die 57-köpfige Abordnung der Partnergemeinde Königsmoos, an ihrer Spitze Bürgermeister Heinrich Seißler sowie die „Königsmooser Musi“, die den Festakt musikalisch begleite.

Ortsbürgermeister Martin Theis blickte auf den Sommer 2002 zurück, als der Königsmooser Heimatforscher Fritz Zehntmeier mit einem 4500 Jahre alten Stück Mooreiche vor seiner Haustür stand und ihm mitteilte, dass der Pionier der Donaumoor-Kultivierung, Johann Peter Kling, 1749 in Hergenfeld geboren wurde. Kling verdanken die Königsmooser ihre Heimat. Der Hergenfelder legte das in dieser Zeit völlig versumpfte Gebiet trocken und ging so in die bayerische Geschichte ein.

Zu seinem 200. Todestag setzte man ihm ein Denkmal. Im Laufe der Jahre kam es zwischen den Gemeinden und Vereinen zu Besuchen, wobei das Weinfest in Königsmoos, bei dem nur Hergenfelder Tropfen ausgeschenkt werden, inzwischen ein Selbstläufer geworden ist. Als ihm sein Kollege Seißler signalisierte, dass es an der Zeit sei, „das geschlamperte Verhältnis mit einer Partnerschaft zu beschließen“, stimmten beide Gemeinderäte einhellig zu. Theis sprach unter Beifall von einem herzlichen Miteinander, tiefer Freundschaft und innerlicher Verbundenheit.

„Heute finden die von Zehntmeier geknüpften Beziehungen ihren vorläufigen Höhepunkt“, stellte Seißler fest. Ihm sei es eine große Freude die Partnerschaft zu besiegeln, zumal die Bewohner beider Gemeinden sehr gut zusammenpassten. Seine Vorgängerin Auguste Schmitt, ließ übermitteln: „Das mit Hergenfeld war Liebe auf den ersten Blick.“

Schirmherr und Bürgermeister Markus Lüttger, der sich als „Trauzeuge“ sah, hob hervor, dass Hergenfeld in der Verbandsgemeinde Rüdesheim zu den Orten gehöre, „in denen die örtliche Gemeinschaft gelebt und wahrlich großgeschrieben wird“. Ihm sei es besonders wichtig, dass sich die Menschen beider Gemeinden in Offenheit, Respekt und Toleranz begegnen. Beide Bürgermeister bezeichnete Lüttger als Motor der Partnerschaft.

Bilder und Text: Dieter Ackermann  
Oeffentlicher Anzeiger vom Dienstag, 5. Oktober 2010

17.11.2010   Hammerdorf: Hergenfeld war chancenlos

Fehler bei SWR-Livesendung kostete Soonwaldgemeinde wohl den Sieg

Hergenfeld. „Das ist in der Tat der Hammer“, zeigte sich Peter Heckmann ebenso stocksauer und verärgert wie viele Hergenfelder, aber auch zahlreiche Bürger umliegender Gemeinden. Grund für die Verärgerung ist, dass beim Wettbewerb vom SWR-Fernsehen „Wir suchen das Hammerdorf“ die kleine Gemeinde mit großem Engagement bravourös den Sprung bis ins Finale geschafft hatte.

Doch dann ging während der Live-Sendung im Mainzer Studio, für die Hergenfelder alles schief. Und das lag am Sender. So wurde die Stoppuhr bei der Aufgabe, 15 Personen in einen VW-Käfer zu packen, nicht exakt angehalten. Noch schlimmer aber war, dass zum Abstimmen für die Zuschauer, wer denn Hammerdorf werden soll, die falsche Telefonnummer eingeblendet wurde. Hergenfeld war chancenlos. Klar, dass die 55 mitgereisten Hergenfelder verärgert waren, zumal bis Sendeschluss noch 15 Minuten Zeit war. Da hätte man seitens des Senders noch reagieren können, so die einhellige Meinung. Das geschah nicht. Die Gemeinde Busenberg aus der Pfalz wurde SWR-Hammerdorf. 

„Es geht uns nicht darum, verloren zu haben. Wäre es sportlich fair abgelaufen, dann wäre das in Ordnung. Aber so ist das mehr als ärgerlich, denn die Abstimmung war eine Farce. Wir nehmen die Entscheidung fair hin, sind aber verständlicherweise enttäuscht“, so Ortsbürgermeister Martin Theis. 

In einem dreiseitigen Schreiben hat sich der SWR entschuldigt. Den Fehler habe man unglücklicherweise zu spät bemerkt. Den Ärger der Zuschauer könne man verstehen. Leider sei es unter der Bedingung der Livesendung nicht anders möglich gewesen, als das zu treffen, was man vom Fußball her als Tatsachenentscheidung kennt und sich an die Zahlen zu halten, die in eindeutiger Weise ein Ergebnis zugunsten von Busenberg erbracht haben. Dass diese Entscheidung mehr als enttäuschend für die Dörfer war, die sich noch eine Chance auf den Sieg ausrechnen konnten, sei verständlich. Sollte es gewünscht sein, bot der Sender als Entschädigung an, mit seiner Namensforschersendung nach Hergenfeld zu kommen. 

Oeffentlicher Anzeiger vom Mittwoch, 17. November 2010

13.12.2010   42 junge Künstler malten Kinder dieser Welt

Kreativität Die neunte Auflage des Hergenfelder Kinderkalenders geht weg wie warme Semmeln

Hergenfeld. Druckfrisch liegt sie vor, die neunte Ausgabe des „Hergenfelder Kinderkalender 2011“ des Arbeitskreises Spielleitplanung. Unter dem Motto „Kinder dieser Welt“ malten 42 Mädchen und Jungen im Alter von 2 bis 13 Jahren locker drauf los und ließen dabei ihrer Kreativität freien Lauf. Der fünfjährige Florian Strubel etwa malte afrikanische Kinder inmitten von wilden Tieren, Laura Hilbert (6) und Anna Lena Joerg (12) beschäftigten sich mit verschiedenen Nationalitäten, Kinder aus China, Deutschland und Afrika sind von Theresa Eul (10) zu sehen.

Alle Bilder des DIN-A-3-Kalenders sind mit dem Foto des jeweiligen Kindes versehen. Da alle 42 Bilder abgedruckt wurden, gibt es pro Monat bis zu vier sehenswerte Motive. Dazu jeweils nachdenkliche Zeilen. Beispielsweise für den Monat April: „Was eine Kinderseele aus jedem Blick verspricht, so reich ist doch an Hoffnung ein ganzer Frühling nicht“.

Bei der Vorstellung des Kalenders dankte Ortsbürgermeister Martin Theis den jungen Künstlern und den drei Sponsoren, die die Druck- und Materialkosten tragen. Der Gesamtverkaufserlös des Kalenders in Höhe von 750 Euro fließt in die Spielleitplanung ein und kommt so wiederum den Kindern und Jugendlichen im Dorf zugute. „Die Kalender gehen weg wie warme Semmeln“, weiß Theis und sprach von einer großen Begeisterung bei den Kindern, die schon nach den Sommerferien fragten: „Was dürfen wir diesmal für den Kalender malen?“ 

Bei der Gemeindeverwaltung ist der Hergenfelder Kinderkalender für 5 Euro zu haben.


Oeffentlicher Anzeiger vom Montag, 13. Dezember 2010

20.12.2010   Forstpläne gebilligt

Sturmholz - Bis zu 100 000 Euro Verkaufserlös 

M Guldental/Hergenfeld. Im Gemeinschaftswald „Gibus“ wurden 2010 mehr als 3000 Festmeter Holz Opfer des Sturms „Xynthia“, teilte Förster Werner Proske den Gemeinderäten in Guldental und Hergenfeld mit. Davon entfielen allein 2000 Festmeter auf Fichten. Für den Verkauf rechnet Proske mit Einnahmen zwischen 90 000 und 100 000 Euro. Zwei Drittel der Windwurfflächen werden mit Laub-hölzern aufgeforstet. Im Forstwirtschaftsplan 2011 stehen den Einnahmen von 45 952 Euro Ausgaben von 43 761 Euro gegenüber. Der Hauungsplan sieht einen Einschlag von 715 Festmetern vor: 210 Festmeter Buche, 200 Douglasie und 100 Fichte. Für sogenannte Klumpenpflanzungen auf einer Fläche von 3,5 Hektar werden 11 330 Euro ausgegeben, 3600 Euro für 1500 Meter Wegebau. Die Wiederaufforstung wird vom Land mit 6308 Euro gefördert.

Text: Dieter Ackermann Oeffentlicher Anzeiger vom Montag, 20. Dezember 2010


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