News Archiv 2015

alle Presseberichte der letzten Jahre

13.02.2015   FRAUENSITZUNG

HERGENFELD - Was Humor ohne Worte angeht, sind die Golden Girls einfach unschlagbar. Die bewährte Fastnachtsgruppe faszinierte das Publikum bei der Frauensitzung im Gemeindehaus mit einem auf den ersten Blick ganz unscheinbar wirkenden Accessoire, das sich als erstaunlich wandlungsfähig entpuppte.

In Anlehnung an das Sitzungsmotto „Herchefeller Frauefassenacht grandios – im Weltraum sind die Narren los“ ließe sich das Utensil für die komische Pantomime als fliegende Mini-Untertasse in Kunst-stoffausführung beschreiben. Die Golden Girls (Vanessa Bender, Jasmin Bentz, Uschi Christ, Walburga Grünewald, Ute Luckow, Pia Weichel, Susanne Klein) nutzten es als Kopfbedeckung und unternahmen damit Abstecher rund um den Globus, präsentierten sich mal als China-Girls, mal als Cowgirls gut behütet, oder zielten auf eine historische Figur à Napoleon. Die Pantomime mit dem Hut für alle Fälle erhielt zusätzlichen Reiz durch die passende Musik.
•    DIE STERNE
Der Tanz der Hergenfelder Mädels (Antonia Dill, Caroline Haas, Chiara Conrad, Franziska Eul, Hannah Schmitt, Lea Schott, Verena Jäckel) und die Hitparade mit Weltraummelodien, angeführt von Elisabeth Rumeney als Vicky Leandros, ließen in der Galaxie der Fastnachtsfrauen zum Ausklang der Sitzung noch einmal die Sterne funkeln.
 
Traumschiff Surprise
Susanne Klein und Marion Bentz führten durch das galaktisch gute Programm, das mit dem (T)Raumschiff Surprise mit Edeltraud Lang, Astrid Dill und Birgit Eul als Mr. Spuck, Captain Jürgen Thorsten Kork und Chefingenieur Schrotty in die fünfte Jahreszeiten-Sphäre entführte. Die Frauengemeinschaft verfügte in diesem Jahr sogar über zwei Garde-Tanzgruppen, neben der Roxheimer Garde waren kurzfristig die Argenthaler Gardetänzerinnen zur Frauenfastnacht eingeladen worden.
Mit dem Tanz der Zimmermädchen unterhielten die Roxheimer Tänzerinnen später zum Schlager „Das bisschen Haushalt“. Chiara Strubel schilderte in der Bütt, wie der Göttergatte ganz hin und weg ist von seinem neuen Auto. Die Golden Girls zeigten sich auch bei ihrem „blutigen“ Banküberfall in bester Form und die Schlagzeilen rund um den Dorfladen hatten Elke Böhmer, Manuela Prozeller und Chiara Strubel gesammelt.

Glückliche Silver Ager
Was reißt Senioren heutzutage noch vom Hocker? Inge Wingenter verriet, was Silver Ager glücklich macht, Gehirnjogging mit Gewinnchancen auf kostenlose Wochenendtrips beispielsweise.
17 quickmuntere Gardistinnen aus Argenthal eröffneten die zweite Halbzeit. Michaela Haas feierte als Zenzi von der Münchwaldalm eine tolle Premiere in der Bütt, den Gast vom Soonwaldrand wird man sicher noch häufiger einladen. „Seit 27 Jahren muss ich auf das Jolanda warten“, beschwerte sich Jääb (Susanne Klein), der sich mit seinem Eheweib Jolanda mal wieder auf den Weg zur Jahreshauptversammlung der Taubenzüchter bei der Frauenfastnacht verplapperte.
 
Die Auswüchse des Kostenzwangs im Seniorenheim karikierten Astrid Dill, Birgit Eul, Silke Klein, Anke Theis, Gisela Weih und Inge Wingenter mit einem witzigen Hygiene-Appell. Edeltraud Lang und Petra Lang glänzten mit dem Super-Sketch Telefonseelsorge als aufsuchende Arbeit.

Bild und Text: Christine Jäckel Allgemeine Zeitung vom 13.02.2015
Hergenfelder Golden Girls bringen nicht nur als Globetrotter mächtig Stimmung in die Narrhalla

18.02.2015   Mit kleinem Umzug klingt Karneval aus

Jubel, Trubel, Heiterkeit am Soonwaldrand in Hergenfeld: Nach der lustigen Kinderfastnacht und der tollen Sitzung „nur voor Meed“ der katholischen Frauengemeinschaft ließen die Hergenfelder Fastnachtsstrategen die fünfte Jahreszeit am Dienstagmittag mit einem kleinen, aber originellen Fastnachtsumzug durch die Dorfstraßen mit viel Musik, Geräppel und Tamtam feucht-fröhlich feiernd ausklingen.

Allemal richtig gut druff waren Teilnehmer und Zuschauer, darunter jahrelange Stammgäste, denen es im fastnachtlich eher beschaulichen Hergenfeld prima gefällt. Eine Reihe von Privatpersonen schlüpften in bunte Kostüme und zogen Süßigkeiten verteilend mit. Allen voran die als Vogelscheuchen verkleideten Musker des Orchestervereins Hergenfeld, die für die notwendige Stimmung und Schunkeleinlagen in der Dorfmitte sorgten.

Die Hergenfelder Buben und Mädchen, immer noch im Fußballfieber, erinnerten im stilechten Outfit auf ihrem Motivwagen an die erfolgreiche Fußballweltmeisterschaft in Brasilien und den vierten Stern. Das kam beim Narrenvolk genauso gut an wie die kleine Dampflok mit Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer (Familien Schmitt und Skobowsky), die ins ferne Lummerland entführten.

Aus Seibersbach waren die alten Säcke mit ihrem Whiskey-Haus angerollt, und die Tanzgruppe Golden Girls hob samt Bollerwagen in die Galaxien des Weltraumes ab. Rundum ganz viel „Spass uff de Gass“, der beim anschließenden Treffen im Dorfgemeinschaftshaus Hergenfeld noch um einiges gesteigert wurde.

Bild und Text: Dieter Ackermann, Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Mittwoch, 18. Februar 2015

12.05.2015   Hergenfeld braucht keine Kredite

Haushalt 233 000 Euro für Investitionen geplant 

M Hergenfeld. Obwohl der Haushalt 2015/16 nicht ausgeglichen werden kann, ist Hergenfeld schuldenfrei. Das wurde in der Beratung im Gemeinderat deutlich. Bürgermeister Markus Lüttger und Ortsbürgermeister Martin Theis hoben Eckpunkte des Etats hervor, der vom Rat einhellig gebilligt wurde. 

Der Ergebnishaushalt 2015 weist bei den Erträgen 507 500 Euro und bei den Aufwendungen 600 850 Euro aus. Das entspricht einem Fehlbetrag von 93 350 Euro. 2016 sind es 43 250 Euro bei Erträgen von 517 850 Euro und Aufwendungen von 561 100 Euro. Während im Finanzhaushalt 2015 bei Einzahlungen von 471 550 und Auszahlungen von 506 100 Euro ein Minus von 34 550 Euro zu Buche schlägt, kann 2016 bereits ein Überschuss von 11 500 Euro verzeichnet werden. Hier betragen die Einzahlungen 482 050 Euro und die Auszahlungen 470 550 Euro. 

Haupteinnahmequelle ist der Anteil an der Lohn- und Einkommensteuer. Hier werden 203 450 Euro erwartet (2016: 214 600 Euro). Der Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer und die Konzessionsabgabe liegen bei 32 200 Euro (2016: 34 300 Euro). An Schlüsselzuweisungen des Landes fließen 96 950 Euro (95 000 Euro). Auf der Auszahlungsseite schlagen die Umlagen an Land, Kreis und VG mit 251 800 Euro (2016: 256 900 Euro) am stärksten zu Buche. An Sonderumlage Grundschule muss Hergenfeld 20 700 Euro (22 000 Euro) an die VG zahlen. Die freie Finanzspitze beträgt 34 550 Euro (4000 Euro). 

In diesem Jahr ist ein Investitionsvolumen von 233 700 Euro eingeplant. Dickster Brocken sind die Restkosten von 100 000 Euro für den Ausbau der Schulstraße, gefolgt von 54 000 Euro für den Rückkauf eines Baugrundstücks, 49 700 Euro für den Anteil der Breitbandversorgung und 30 000 Euro zum Anlegen eines Urnengrabfelds im Rahmen der Friedhofsneugestaltung. 2016 beträgt das Investitionsvolumen 55 500 Euro. 50 000 Euro für die Sanierung des Bauhofs, der Rest für Tilgungen. 

Keine Einwendungen hat der Rat gegen die Übernahme der Gemeinden Niederhausen, Oberhausen, Duchroth, Traisen und Hüffelsheim in die VG Rüdesheim. Vorbehaltlich der Abstimmung im Gemeinderat Guldental wurde die Jagd im Gemeinschaftswald Göbus Hergenfeld/Guldental neu verpachtet. Der langjährige Pächter war verstorben. Theis teilte mit, dass nur noch vier in Gemeindebesitz befindliche Grundstücke zum Verkauf stehen. Das entspricht einem Wert von rund 200 000 Euro. nn

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Dienstag, 12. Mai 2015

03.06.2015   Mindestlohn macht Dorfladen zu schaffen

Versammlung Finanzielle Lage durch höhere Personalkosten in Hergenfeld angespannt – Zuschuss der Gemeinde erhofft 

M Hergenfeld. Die finanzielle Lage des Dorfladens Hergenfeld ist angespannt, wie der Vorsitzende des wirtschaftlichen Vereins Dorfladen Hergenfeld, Martin Theis, berichtete. In der Versammlung des 98 Mitglieder zählenden Dorfladenvereins sagte er: „Wir haben nur 500 Einwohner, die hier einkaufen, es gibt keine Ströme von außerhalb“. Ein Loch in die Finanzen hat das Mindestlohngesetz gerissen. Beim Personal entstanden Mehrkosten in Höhe von 3000 Euro. 

Um die Kosten aufzufangen und Gewinne für den Laden zu erzielen, sind immer wieder neue Ideen und Aktionen gefragt. Hierbei sind die Hergenfelder äußerst kreativ. Ob das Dorfladenfrühstück, das sich großer Beliebtheit erfreut, Erdbeerbowle mit Blasmusik oder das beliebte Oktoberfest, das als Renner gilt, irgendetwas wird immer geboten. Dabei ist ganz viel ehrenamtliches Engagement gefragt. 

„Diese Dinge müssen wir ganz einfach erhalten“, ließ Theis keine Zweifel aufkommen. Der Vorsitzende und Ortsbürgermeister dachte dabei schon weiter und brachte die Ausrichtung eines kleinen Weihnachtsmarktes ins Gespräch. Ebenso die Suche nach Sponsoren, Gutscheine, mit denen man bei Hergenfelder Gewerbetreibenden einkaufen kann, die ihrerseits die Kosten im Dorfladen umsetzen können und eine Infotafel mit Werbung. Den Vorschlag, die Ortsgemeinde um einen jährlichen Betriebskostenzuschuss zu bitten, fand das einhellige Votum der anwesenden Mitglieder. 

Preiserhöhungen erteilte Theis eine eindeutige Absage: „Unser Dorfladen soll auch weiterhin günstig sein.“ Gleichzeit brach er eine Lanze für die Bediensteten des Dorfladens: „Unser Personal ist nicht nur sehr gut, es leistet viel mehr als normal.“ Letztlich dankte Theis allen treuen Helfern „von ganzem Herzen für die vielfältige Hilfe auf allen Ebenen“. nn

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Mittwoch, 3. Juni 2015

17.07.2015   Bei der Gemeindejugend hat es gefunkt

Jubiläum Goldene Hochzeit im Hause Gröger – Hergenfeld wurde zweite Heimat 

M Hergenfeld. Kennengelernt haben sich Martin und Dagmar Gröger bei den Treffen der katholischen Gemeindejugend in Duisburg. Als sich beide einmal bei Bekannten trafen und Martin Dagmar nach Hause brachte, hat es zwischen ihnen gefunkt. Das junge Paar lernte sich näher kennen und schätzen, verliebte sich ineinander und trat schließlich in Duisburg vor den Traualtar. Heute, Freitag, feiern sie im Kreis der Familie und mit Freunden und Bekannten in Hergenfeld Goldene Hochzeit. 

Bedingt durch die Wirren des Zweiten Weltkrieges wurde Martin Gröger im Alter von zwölf Jahren gemeinsam mit seiner Familie aus seiner Heimat Schlesien vertrieben. Über Northeim gelangte er mit seiner Mutter nach Duisburg. Nach seiner Heirat 1965, lebte der gelernte Schreiner zunächst auf der Rheinböller Hütte, wo er arbeitete und in Rheinböllen, ehe er 1970 in Hergenfeld seine zweite Heimat fand. 

Bis zum Eintritt ins Rentenalter war der Jubilar beim Otto-Versand im Außendienst beschäftigt. Vom 23. bis zum 79. Lebensjahr spielte er Tischtennis, unter anderem beim TV Windesheim. 

Der leidenschaftliche Skatspieler, der es sogar bis zur Skatliga brachte, hält sich mit Gartenarbeit und bei den Jedermännern des TSV Hargesheim fit. Sechs Jahre lang stand er an der Spitze des TuS Hergenfeld, trug entscheidend zur Fertigstellung des Sportheimes bei und unterstützt gern den örtlichen Orchesterverein. 

Ehefrau Dagmar erblickte in Mühlheim/Ruhr das Licht der Welt, wuchs in Duisburg auf und erlernte den Beruf der Hauswirtschafterin. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern der Katholischen Frauengemeinschaft Hergenfeld, der sie seit 1973 angehört und drei Jahrzehnte lang deren Bastelabende durchführte. Seit mehr als 30 Jahren bringt sie ihre Stimme im katholischen Kirchenchor Hergenfeld ein, den sie seit 16 Jahren als Vorsitzende führt. 

Den Gratulationsreigen für das in der Dorfgemeinschaft geschätzte und beliebte Paar eröffnen drei Kinder, die Schwiegerkinder und sechs Enkelkinder. nn

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Freitag, 17. Juli 2015

18.08.2015   Friedhof wird umgestaltet

Politik Gemeinderat beschließt Erneuerungen und Zuschüsse 

M Hergenfeld. Im Rahmen der Neu- und Umgestaltung des Friedhofes wird links von der Friedhofshalle ein Urnengrabfeld mit zwölf Grabfeldern entstehen. Das beschloss der Gemeinderat genauso wie die damit einhergehenden Veränderungsmaßnahmen an der Friedhofsmauer und die Neugestaltung der Freifläche sowie der Zuwegung zu den Urnengrabfeldern. 

Rat holt Angebote ein 

Wie das einmal genau aussehen wird, erläutert Planerin Katja Skobowsky: Angelegt werden soll ein Fußweg in leichter S-Form, in dessen Mitte zwei Halbkreise eingebaut sind, die eine Vorrichtung zum Aufstellen von Kerzen haben, welche den Kreislauf des Lebens symbolisieren. Sockelähnliche, kleine Quader sollen später die Urnengräber bedecken. Die Steine sind so gestaltet, dass die Namenstafeln der beigesetzten Verstorbenen nach Ablauf der Ruhefrist leicht ausgewechselt werden können. Die noch gut erhaltene Friedhofsmauer wird aus Sichtschutzgründen mit Reben bepflanzt. Zudem soll eine zentrale Stelle zur Ablage von Blumen ebenso geschaffen werden wie eine Sitzgelegenheit. 

Auf Gemeindekosten wird der Lichtschacht an der Rückseite der St.-Martinskirche zum Friedhof hin verkleidet, beschloss der Rat und fasste außerdem den Grundsatzbeschluss, die Außentüren und das Fenster der Friedhofshalle zu erneuern. Dazu werden jetzt Angebote eingeholt. Entschieden wurde auch, den Hergenfelder Dorfladen für das laufende Jahr mit einem Betriebskostenzuschuss in Höhe von 3000 Euro zu unterstützen. Unterstützt wird auch die Volkshochschule Gräfenbachtal mit einem Zuschuss von 30 Cent pro Hergenfelder Einwohner. Das entspricht einem Betrag von 156 Euro. 

Förderung für Schwimmbäder 

Ebenso wie andere Gemeinden ist die Ortsgemeinde Hergenfeld erfreut darüber, dass ihre Bürger das Freibad in Wallhausen besuchen können. Damit das auch noch lange so bleibt, billigte der Gemeinderat einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro. Ortsbürgermeister Martin Theis weiß, dass auch junge Hergenfelder Familien das Freibad in Argenschwang nutzen. Im Sinne der Gleichbehandlung erhält die Gemeinde Argenschwang einen Zuschuss in Höhe von 300 Euro. nn

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Dienstag, 18. August 2015

23.10.2015   Ferienhaus doppelt ausgezeichnet

Naheland-Touristik und Verbandsgemeinde ehren Familie Röser für Vorzeigeprojekt mit hohem Qualitätsniveau 

Kirn 

Die Naheland-Touristik GmbH hat das Ferienhaus Röser in Hergenfeld erneut als Qualitätsgastgeber „Wanderbares Deutschland“ bewertet und ausgezeichnet. Dazu überreichte Ute Meinhard, Geschäftsführerin der Naheland-Touristik GmbH, zusammen mit Michael Schaller, Beigeordneter der Verbandsgemeinde Rüdesheim, die Urkunde, die bis 2018 gültig ist. Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Zertifizierung ist die Klassifizierung für Ferienwohnungen/Ferienhäuser nach dem Deutschen Tourismusverband. Auch hier wurde das Ferienhaus der Familie Röser mit drei Sternen bis 2018 zertifiziert. 

Familie Röser vermietet ihr Ferienhaus seit rund drei Jahren und ist mit dem Zuspruch der Gäste sehr zufrieden. Diese schätzen und genießen das Dorfambiente in Hergenfeld, die vielen guten Wanderwege sowie die Ruhe, die für die Besucher aus den städtischen Regionen einen wahren Pluspunkt darstellt. „Man spürt, dass Familie Röser Gastgeber mit Herz ist und ein Wohlfühlambiente bietet. Denn neben den Sternen und den Qualitätsstandards spielen die Freundlichkeit und Aufmerksamkeit der Gastgeber für eine positive Bewertung der Urlaubsunterkunft eine sehr wichtige Rolle“, unterstreicht Ute Meinhard. Michael Schaller freut sich, dass die Gäste von Familie Röser die Wanderwegeinfrastruktur in der Verbandsgemeinde Rüdesheim nutzen und die touristische Entwicklung damit unterstützt wird. Den gewachsenen Ansprüchen der Wanderer kann nur mit einem hohen Qualitätsniveau entsprochen werden. Das Gütesiegel Qualitätsgastgeber „Wanderbares Deutschland“ legt deutschlandweite Standards für Wandergastgeber fest und bringt einen hohen Nutzen für den Wandertourismus in der Region: 

1. Die Qualität der Gastgeber wird für die Zielgruppe Wanderer in den Regionen nachhaltig verbessert. 

2. Der Wandergast erhält transparente Orientierungs- und 

Entscheidungshilfen für die Wahl seines Reiseziels. 

3. Die Wanderdestinationen können ausgezeichnete Qualitätsgastgeber als Wettbewerbsvorteil nutzen und sich als Qualitätsmarke profilieren. 

Wanderkompetenz und Wanderspezialisten stärken die Region. 

4. Ein Gastbetrieb wird nach 21 Kernkriterien www. wanderbares-deutschland.de/ gastgeber/gastgeber5 und acht Wahlkriterien geprüft. 

5. Für reine Gastronomiebetriebe gibt es einen eigenen Kriterienkatalog www. wanderbares-deutschland.de/ gastgeber/gastgeber8

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Freitag, 23. Oktober 2015

27.11.2015   Kinder malen ihren schönsten Tag

Kalender Auflage von 150 Exemplaren – Stückpreis von 5 Euro 

M Hergenfeld. „Mein schönster Tag“ – so lautet der Titel des Hergenfelder Kinderkalenders 2016, den die Arbeitsgemeinschaft Spielleitplanung herausbringt. Die druckfrisch vorliegende 14. Auflage spiegelt den Einfallsreichtum und die große Kreativität der kleinen Hergenfelder wider. 

24 Jungen und Mädchen im Alter von 2 bis 14 Jahren haben, jeder auf seine Art, ihren schönsten Tag in bunten Farben aufs Papier gebracht. Beispielsweise Benjamin Strubel (11) den Skiurlaub im Ötztal, Hendrik Seifert (12) eine flotte Segeltour oder Lina Theis (4) ihre Fahrt mit dem Riesenrad. Für Luis Medinger (7) war der Schwimmbadbesuch der schönste Tag, für Melissa Klein (8) ein heißer Sommertag mit einem leckeren Eis, für Adrian Thart (8) der Flug in den Urlaub und für Marie Memmesheimer (9) Weihnachten zu Hause. 

Bei der Vorstellung des Kalenders im Gemeindehaus machte Ortsbürgermeister Martin Theis den Kindern ein dickes Kompliment und sparte nicht mit Lob und Anerkennung. Das tolle Engagement der kleinen Künstler belohnte der Ortsbürgermeister mit Schaumküssen. 

Die schmucken Motive des farbenfrohen DIN-A4-Kalenders sind jeweils mit dem Foto der Kinder versehen, die die Blätter bemalt haben. Darüber hinaus sind pro Monat bemerkenswerte, zum Nachdenken anregende Sätze wie „Kinder sind wie kleine Sonnen, die auf wundersame Weise Wärme, Glück und Licht in unser Leben bringen“ oder „Mit Kindern vergehen die Jahre wie im Flug, doch Augenblicke werden zu Ewigkeiten“ zu lesen. 

Theis dankte außer den Kindern und den Akteuren der Spielleitplanung auch den Sponsoren, die die Druck- und Materialkosten der 150 Exemplare tragen, sodass der Verkaufserlös von 750 Euro in vollem Umfang in die Arbeit der Hergenfelder Spielleitplanung fließt und so wiederum der Kinder- und Jugendarbeit im Dorf zugutekommt. nn 

Z Der Kinderkalender kann bereits am heutigen Freitag beim ersten Hergenfelder Adventsmarkt am Dorfladen für 5 Euro erworben werden; danach im Dorfladen oder beim Ortsbürgermeister.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Freitag, 27. November 2015

21.12.2015   Spielplatz wird aufgehübscht!

HERGENFELD - Im Jahr 2000 starteten die Bürger in Hergenfeld mit der Spielleitplanung, das Modellprojekt für kinder- und jugendgerechte Planung im kommunalen Raum. Auf die ersten Projekte gehen Aktivitäten zurück wie der Kinderkalender oder die Kinderfastnacht, die bis heute von der Initiativgruppe fortgeführt werden. Mit den Einnahmen aus verschiedenen Aktionen unterstützt die Initiative regelmäßig den Jugendraum und die Jugendarbeit des Sportvereins. Jetzt will man einen größeren Betrag in die Anschaffung von drei Spielgeräten für den Spielplatz am Gemeindehaus investieren. „Wir wollen im Frühjahr eine Generalüberholung an dem Platz durchführen, da unter anderem einige Holzteile ersetzt werden müssen“, erklärte Ortsbürgermeister Martin Theis in der jüngsten Ratssitzung. Vorgesehen ist der Ankauf einer dreistufigen Matschanlage, einer Weidenhütte und einer Balancierstange im Wert von insgesamt 6000 Euro. Die Verwendung der Gelder für die Anschaffung der Spielgeräte wurde einstimmig beschlossen.


Thema Brennholzverkauf


Weiteres wichtiges Thema in der Ratssitzung war der Brennholzverkauf, der im Vergleich zu den Vorjahren um 50 Prozent zurückgegangen ist. Dies berichtete Revierförster Werner Proske in der jüngsten Ratssitzung. Viele Brennholzkunden haben sich in den vergangenen Jahren gut eingedeckt, und der günstige Ölpreis in diesem Jahr führte dazu, dass die Verbraucher lieber die Ölheizung aufdrehten, als den Holzofen in Gang zu setzen. „Das zeigt, dass unsere Entscheidung richtig war, auch auswärtige Selbstwerber zuzulassen, sonst hätten wir einige Tausend Euro an Einnahmen nicht generieren können“, fasste Ortsbürgermeister Martin Theis zusammen. Forstamtsleiter Bernd Closen betonte, dass die Einnahmen aus dem Brennholzverkauf nicht nur den Gemeinden einige ausgeglichene Forsthaushalte bescherten, sondern auch die Kosten der Jungbestandspflege abdeckten. Die Forstleute sind sich sicher, dass sich der aktuelle Trend wieder umkehrt und der Run auf das Brennholz in zwei bis drei Jahren wieder einsetzt.
Förster Proske informierte die Ratsmitglieder zunächst über das voraussichtliche Jahresergebnis 2015 im Gemeindewald. Das Plus wird sich auf 9532 Euro im Abschluss erhöhen, da zusätzlich für rund 1700 Euro Holz verkauft wurde, in dem Ergebnis ist die Jagdpacht mit 4681 Euro enthalten. „2016 haben wir im Gemeindewald nur einen Einschlag für Selbstwerber von 100 Festmeter Laubholz vorgesehen“, so Proske. Der Plan sieht ein positives Ergebnis mit einem Überschuss von 2852 Euro vor. Im Gemeinschaftswald Guldental-Hergenfeld rechnet der Forst im Jahresergebnis 2015 mit einem Minus von 3000 bis 4000 Euro, allerdings ist der Verkauf von Industrieholz im Wert von 10 000 Euro noch nicht berücksichtigt, das auf Abholung wartet. 2016 ist im Gemeinschaftswald ein Holzeinschlag von 465 Festmeter vorgesehen. „Damit liegen wir ganz deutlich unter dem Soll von 772 Festmeter jährlich“, hob Proske hervor. Aus dem geplanten Defizit von 5123 Euro (ohne Jagdpacht) wird voraussichtlich ein Plus durch das im Vorjahr geschlagene Holz. Die Forstwirtschaftspläne wurden einstimmig beschlossen.


DGH soll saniert werden


Für das Kommmunale Investitionsprogramm 3.0 wird sich die Gemeindeverwaltung mit Sanierungsmaßnahmen am Dorfgemeinschaftshaus anmelden. „Vorgesehen sind die Erneuerung der Fenster und der Heizung sowie Dämmmaßnahmen am Dach im Eingangsbereich“, gliederte Ortsbürgermeister Martin Theis das Investitionsvolumen von 50 000 Euro auf. Wie Bürgermeister Markus Lüttger ergänzte, können die Kommunen für die energetische Sanierung von Gemeindeeinrichtungen einen Zuschuss von 90 Prozent aus dem Bundesprogramm erhalten. „Voraussetzung ist, dass es sich um eine nachhaltige Investition handelt und da das Gemeinschaftshaus entsprechend alt ist und viel genutzt wird, haben wir gute Chancen“, so die Einschätzung von Lüttger. Parallel dazu will die Gemeindeverwaltung eine Außenrenovierung am Dorfgemeinschaftshaus durchführen, der Rat beschloss die Erneuerung des Fassadenanstrichs sowie die Erneuerung des Anstrichs der Holztüren und -fenster und des Dachgesimses. 

Bild und Text: Christine Jäckel Allgemeine Zeitung vom 21.12.2015
Auf Areal am Gemeindehaus in Hergenfeld werden Holzteile ersetzt und drei neue Geräte aufgebaut

30.12.2015   Auch der Kirchenchor Wallhausen stimmte in Hergenfeld mit ein

Hergenfeld. Obwohl der katholische Kirchenchor Cäcilia Hergenfeld wegen Sängermangel in diesem Jahr seine gesanglichen Aktivitäten eingestellt hat, wird das kirchliche Gemeindeleben dennoch mit schönem Chorgesang bereichert. Grund ist, dass sich die wenigen noch aktiven Sänger aus Hergenfeld dem Kirchenchor im benachbarten Wallhausen angeschlossen haben. Hier war natürlich die Freude über die Verstärkung von der Höhe groß. Für den Chor war es da geradezu eine Selbstverständlichkeit, beim Hochamt anlässlich der Kirmes in Hergenfeld ebenso mitzuwirken wie am Vortag des Heiligabends beim Kurrendesingen, das in Hergenfeld eine schöne und lange Tradition hat.


Schon beim Treffen am Dorfgemeinschaftshaus zeichnete sich eine Rekordbeteiligung von Aktiven ab, zumal sich bei diesem offenen Singen gern große und kleine Hergenfelder einreihen, um im Ort die frohe Botschaft der Geburt Jesu gesanglich zu verkünden. Der Vorsitzenden des Hergenfelder Kirchenchors, Dagmar Gröger, war die Freude über die stattliche Sängerschar anzumerken. Besonders herzlich begrüßt wurde der langjährige Chorleiter Thomas Bieser, der sich gern einreihte und munter mitsang.


Schon an der ersten Station, in der Schulstraße am Kreuz, gesellten sich weitere Bürger hinzu. Unter der Leitung von Hans-Friedrich Mohr wurde zunächst mit großer Sangesfreude „Alle Jahre wieder“ angestimmt. Gröger hatte noch vier weitere Stationen im Ort festgelegt. Eine war unter dem Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz, den die Kinder der Gemeinde, unterstützt von Ortsbürgermeister Martin Theis und fleißigen Helfern, am Nachmittag fein herausgeputzt hatten. 


Zahlreiche Titel aus dem neu gestalteten Liederheft wurden zu Gehör gebracht. Dabei spannten die Akteure einen Bogen von „Es kommt ein Schiff, geladen“, „Herbei, o ihr Gläubigen“ oder „Süßer die Glocken nie klingen“ über „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ bis hin zum Weihnachtsklassiker „O du fröhliche“.


Klar, dass sich hier und da auch die benachbarten Fenster und Türen öffneten. Es wurde aus Kräften mitgesungen, herzlich applaudiert, Weihnachtsgrüße ausgetauscht und gern ein stärkender Schluck genossen. Nach gut zwei Stunden war das diesjährige Hergenfelder Kurrendesingen beendet, das anschließend bei Chormitglied Uschi Christ in geselliger Runde froh gestimmt ausklang. 

Bild und Text: Dieter Ackermann Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Mittwoch, 30. Dezember 2015, Seite 14
Brauchtum Das Kurrendesingen vor dem Fest an verschiedenen Stationen in der Ortsgemeinde hat eine lange Tradition


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